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Thailand Info · Allgemeine Informationen über Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Verkehrsmittel in Thailand

Stadt-Bus

Busfahrten innerhalb Bangkoks kosten sowohl in den staatlichen blauen und beige-roten wie auch in den kleineren privaten grünen Bussen 3,50 Baht. Das gilt, egal wie lang dieb Strecke ist. Die relativ neuen blau-weissen Busse (bisher nur wenige Linien) kosten 5 Baht.

Dazu gibt es es noch blaue A.C.-Busse, deren Liniennummern nicht mit denen der Normalbusse übereinstimmen.

Die privat betriebenen, kompakt gebauten Micro Busse sind mit A.C. ausgestattet und an ihrer rot-silbrigen Farbgebung zu erkennen. Die Macro-Busse sind etwas kleiner als die blauen A.C. Busse, dafür bequemer. Alle Fahrten kosten 20 Baht, egal wie weit man fährt.

Weiterhin kommen einige gasbetriebene und klimatisierte Luxus-Busse dazu, die aber nur die nordöstlichen Vororte Bangkoks verbinden. Der Fahrpreis beträgt je nach Strecke 6-16 Baht.

Boot

Die langen, schmalen Klongboote haben umgebaute LKW-Motoren als Antrieb und sind dementsprechend schnell. Diese Boote verkehren oft in den schmalen Kanälen, die vom Fluss ausgehen. Bei den Anlagestellen hinter Wat Po und Wat Mahathat könnnen diese Boote auch stundenweise angemietet werden. Die Stunde kostet ca 300 Baht.

Auf dem Chao Phraya fahren verschiedene Typen von Booten: Die kurzen und hohen Fährboote pendeln zwischen bestimmten Anlagestellen zwischen den Flussseiten hin und her. Eine Überfahrt kostet 1 Baht.

Die Expressboote sind das angenehmste Transportmittel in Bangkok: schnell, luftig und preiswert. Wenn sich eine Möglichkeit bietet, eine bestimmte Strecke per Expressboot zurückzulegen, ist dieses dem Bus allemal vorzuziehen. Eine der Anlagestellen liegt unmittelbar beim Pratunam und verbindet so den Wat Phra Kheo zu einem schnell erreichbaren Ausflugsziel. Die kosten betragen zwischen 3-9 Baht.

Taxameter-Taxi

Nachdem die Taxis ohne Taxameter, bei denen der Fahrpreis im vorab auszuhandeln war, mittlerweile so gut wie verschwunden sind, gibt es nun ca. 40.000 Taxis mit Taxameter in Bangkok. Eine Klimaanlage gehört ebenfalls zur Grundausstattung.

Die Taxis sind an dem Dach angebrachten Schild äTaxi-Meter" zu erkennen und kommen aber ansonsten in allen erdenklichen Farbkombinationen daher. Die Preiskalkulation der Taxameter-Taxis sieht wie folgt aus: Anfangsgebühr (bis 2 Km) 35 Baht; jeder weitere km bis 12 km kostet 4,5 Baht, 13-20 km: 5 Baht/km, darüber:5,5 Baht/km. Standzeiten werden mit 1 Baht/Min. berechnet. Beim Befahren der Schnellstrassen, was viel Zeit einsparen kann, muss die Strassengebühr (30-40 Baht) vom Fahrgast betragen werden.

Taxameter-Taxis könen gegen einen Aufpreis von 20 Baht auch per Telefon gebucht werden.

MS Communications, Tel: 1545 oder 02 319 99 11-3.

Tuk-Tuk

Der Fahrpreis für Bangkoks Tuk-Tuks ist im voraus auszuhandeln. Eine Kurzstrecke per Tuk-Tuk (1-2 Km) kostet etwa 30 Baht. Bei langen Strecken sind die Tuk-Tuks oft teurer als die Taxis. Einige Fahrer, besonders in der Khao San Road, neigen zu Wucherpreisen.

Tuk-Tuks sind ohrenbetäubend laut und gehören mit zu den schlimmsten Luftverpestern. Eine Fahrt mit einem Tuk-Tuk ist eine Erlebnisfahrt und ein muss für jeden Touristen.

Motorrad-Taxi

Vor Kaufhäusern oder an Zugängen zu längeren Sois (Gassen) finden sich oft Motorrad-Taxis, deren Fahrer zumeist rote oder blaue Westen tragen. Die Motorrad-Taxis sind günstig, um schnell die Staus zu durchfahren, dafür ist die Unfallgefahr relativ hoch, und sie kosten fast genausoviel wie Tuk-Tuks oder Taxis.

Skytrain

Ende 1999 wurde endlich die lang geplante elektrische Hochbahn (BMTS) eröffnet. Die Preise für die Fahrten sind zwischen 15 und 30 Baht bewegen sich, je nach Länge der gefahrenen Strecke. Die Züge, Baumarke Siemens, dürften diesen Aufpreis im Vergleich zu den Bussen durchaus wert sein, zumal man bei den Fahrten einen interessanten Ausblick auf den Beton-Dschungel von Bangkok erhält.

Es existieren zwei Linien, die auf recht unansehnlichen Hochstrassen durch die Stadt führen. Das Bahnnetz ist bisher 23 km lang. Die Silom-Linie, die vom National Stadium (nahe Mah Boonkrong Shop-Center) über die Ratchdamri Road und Silom Road zur Sathorn Bridge führt. Die zweite Linie, die Sukhumvit-Linie, führt vom Bahn Depot in Morchit (nahe am Northern und Northeastern Bus Terminal) über das Victory Monument, National Stadium und die Ploenchit Road bis zu Soi Onnuj an der Sukhumvit Road.

Die Betreiberfirma BTS bietet jetzt 1 oder 3 Tages Karten sowie für 30 Tage gültige Mehrfahrkarten an, sowie weitere Vergünstigungen für Studenten und Einwohner von Bangkok. Aktuelle Preise finden Sie auf der Webseite von BTS http://www.bts.co.th/e-ticket.htm Für Einzelfahrten bezahlt man auf Kurzstrecken zw. 10 und 20 und längere Strecken 25 -40 Baht.

Die Skytrain-Strecke wird in drei Richtungen erweitert. Die 2,2 Kilometer lange Route von der Sathorn bis zur Thaksin Road soll Ende 2004 in Betrieb gehen. Für die 8,9 Kilometer von Onnuch bis Samrong (Soi Sukhumvit 119) werden die Arbeiten in Kürze ausgeschrieben. Für die dritte Erweiterung, von Mor Chit zur Ratchayothin-Kreuzung, sollen die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen.

U-Bahn

Die U-Bahn wurde im August 2004 eröffnet  

Flughafen - Inlandflüge

Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International verfügt über ein grosses Flugnetz und ist zudem (für europäische Verhältnisse) äusserst billig.

Thai Airways ist in der Regel recht pünktlich, und Buchungen werden zuverlässig gehandhabt.

Inlandflüge ab Bangkok gehen vom Domestic Terminal (Sanaam Bin Nay Prathet) aus, der sich ca. 2 km südlich des internationalen Terminals befindet. Dort kann man an jedem beliebigen Thai‑Airways‑Schalter einchecken, die Schalter sind nicht mehr wie früher nach Zielorten unterteilt. Inlandflüge sind Nichtraucherflüge.

Neben der staatlichen Thai Airways existieren einige Privatgesellschaften, deren Flugnetze noch im Ausbau sind. Die wichtigste der Privatgesellschaften die Bangkok Airways, die z.T. ihre eigenen Flughäfen betreibt, so z.B. auf Samui und Sukhothai. Die Orient Thai Airlines hatte 1998 ihren Betrieb eingestellt, war aber 1999 gerade dabei, einen Neuanfang zu versuchen. Dazu gesellen sich noch die P.B.Air und Angel Air, letztere auch mit einigen internationalen Flügen (z.B. Bangkok - Singapur).

Eisenbahn

Vom Flugzeug einmal abgesehen, ist die Bahn wohl das bequemste Mittel, innerhalb Thailands zu reisen. Bei Nachtfahrten stehen exzellente Sleeper zur Verfügung: Zwei gegenüberliegende Sitze werden von einem Bahnangestellten ausgezogen, darauf kommt ein sauberes Bettlaken, Kopfkissen und Decken werden verteilt und ein Vorhang wird vor das neu entstandene Schlafabteil gehängt.

Der Nachteil der Bahn ist, dass sie bedeutend langsamer ist als die A.C.Busse und dazu teurer. Die Strecke Bangkok ‑ Chiang Mai schafft ein Bus in 10, die Bahn braucht dafür 13 Stunden.

Bangkok ist der Verkehrsknotenpunkt des Landes. So haben alle Eisenbahnlinien und wichtigen Fernstrassen hier Ausgangspunkt bzw. Ende.

Die Northern Line der staatlichen Eisenbahnbetriebe führt von Bangkok nach Nong Khai an der Grenze zu Laos, die Eastern Line nach Ubon Rachathani, 65 km vor der kambodschanischen Grenze und die Southern Line bis Malaysia. Es gibt noch einige Nebenlinien, am wichtigsten die Strecke Bangkok - Kanchanaburi.

State Railway of Thailand http://www.srt.motc.go.th/httpeng/index.html

Busse

Staatliche: Fast jedes Nest in Thailand ist durch die Busse der staatlichen Transportgesellschaft (Borisat Khon Song) mit der Aussenwelt verbunden. Die meisten dieser Busse sind nicht-air-conditioniert (rot thammada), einige haben A.C. (rot thua oder rot är). Letztere sind selbstverständlich bequemer und haben dazu eine Hostess an Bord, die freie Cold Drinks serviert. Die Non-A.C.-Busse sind extrem billig.

Private: Zahlreiche private Busgesellschaften betreiben einen Transport Service zwischen den wichtigsten Städten. Die Busse haben A.C. und eine Hostess, die Snacks und Drinks verteilt, und längere Fahrten werden durch einen Imbiss in einer Raststätte unterbrochen. Das Essen ist im Fahrpreis enthalten!

Einige private Unternehmen betreiben sogenannte V.I.P.-Busse, besonders auf längeren Strecken. Diese Busse sind noch etwas komfortabler als die A.C.-Busse mit mehr Beinfreiheit, besseren Sitzen und oft auch mit Bordtoilette. Die V.LP-Busse kosten noch einmal etwa ein Viertel mehr als die A.C.-Busse.

Vorsicht: Aus zwei Gründen kann eine Busfahrt zu einem bösen Erlebnis werden: Erstens sind die Fahrer gelegentlich angetrunken und halten auf der Strecke Wettfahrten mit Bussen anderer Unternehmen ab, und dann ist es besser, die Reise vorzeitig zu unterbrechen, als im Krankenhaus zu landen oder in der Todesstatistik. Zweitens kommt es ab und an zu Überfällen auf Busse (vor allem in der Nähe der malayischen grenze), wobei die teureren A.C: Busse logischerweise ein beliebteres Ziel sind als die billigeren Normalbusse.

Songthaews

Songthaews (sprich etwa: soongthäos) sind kleine Pick Up-Trucks, auf deren Ladefläche sich zwei Sitzreihen befinden. Die Songthaews sind überdacht und bieten gut 10 Leuten Platz, werden aber häufig darüber hinaus vollgestopft. In vielen Provinzstädten kurven sie permanent durch die Strassen, ohne einer festgelegten Route zu folgen. Wer mitgenommen werden will, hält den Wagen an und nennt dem Fahrer seinen Zielort. Liegt dieser etwa in der Richtung, die die anderen Fahrgäste eingeschlagen haben, kann man mitfahren.

Samlors (Fahrrad-Rikshas)

Als Samlor werden auch die Dreirädrigen Fahrrad-Rikshas bezeichnet, die in vielen Provinzstädten zu finden sind. In Zentral-Bangkok fahren diese Samlors nicht, aber in einigen Randbezirken der Metropole (z.B. in Nonthaburi). Auch hier gilt es zu handeln, und der übliche Minimalpreis liegt ca bei 10 Baht pro Kilometer.

Fahrräder 

Die ländlichen Gebiete Thailands eignen sich bestens zum Radfahren, und in vielen touristisch gut besuchten Orten gibt es Fahrräder oder Mountainbikes zu mieten. Radfahrende Thais allerdings sind eine absolute Rarität, was in dem in der thailändischen Gesellschaft stark ausgeprägten Statusbewusstsein begründet liegt.

Entsprechend dem Status von Radfahrern gibt es in Thailand auch keine Radwege. In Bangkok, derzeit noch sehr ungeeignet für Radfahrer, sind für die nähere Zukunft einige geplant.

Fahrzeugmiete

Motorräder, Fahrräder und PKW sind in allen Orten mit grösserer Touristendichte auszuleihen.

Problematisch ist, dass beim Anmieten von Motorrädern meist der Reisepass als Pfand einbehalten wird. Zum Mieten von Motorräder Autos/Jeeps ist ein internationaler Führerschein nötig.

Weiterhin sollte die Fahrzeugmiete unbedingt eine Vollversicherung mit einschliessen, das muss deutlich auf dem Mietvertrag vermerkt sein.

 
 
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